Mittwoch, 25. August 2010

Rechnerentzug = bei sich ankommen

Irgendwie waren die letzten Tage schon hardcore. Kann ich mich doch so wunderbar unsichtbar machen, wenn ich vor der Tastatur sitze und in den Monitor stiere. Schwupps und weg. Ausgeknipst, irgendwie.

Die Tage nun ohne dieses Wegknipsen für ein paar Stunden (ich will ja ehrlich sein) war hart. Eine Bruchlandung innerhalb kürzester Zeit. Hier und Jetzt, fühle, was dich gerade bedrückt, sehe, warum dies so ist. Schau genau hin. Kein Augen zu und durch.
Ein Tag in Langsamkeit ohne Droge. Ich hab es überlebt ;) Bin durch alle Gefühle durchgegangen, habe es fliessen lassen und siehe da, es war gut. Ich kann genau hinschauen, ich kenne mittlererweile aber auch den Ausgang. Es ist kein Absturz mehr, der mich tief und tiefer reisst. Der mir die Augen zuhält und nicht wieder loslässt. Es ist ein Abtauchen und dann wieder gezielt an die Oberfläche schwimmen.

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Ehealltag ist gerade so schön, ich bin verliebt wie am ersten Tag. Wir können hitzig diskturieren und ich nehme es nicht zu schwer, wir können streiten und ich habe trotzdem noch gute Laune, wir können kuscheln und uns ehrlichen, tiefen Gesprächen hingeben, wir können Quatsch reden und lachen zusammen. Wir schmieden wieder gemeinsame Pläne, ein guter Sommer!

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Und da ich ja weiterhin eine so gute Hausfrau sein will, mache ich den Rechner (ein 486er, kennt den noch jemand?) nun wieder aus. Ich wünsche euch einen wundervoll lichtdurchströmten Tag.

Kommentare:

  1. Schön, dass du wieder da bist. Und schön, dass es dir gut geht!
    GLG, Jane

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  2. meine liebe,

    ich freu mich, dass es dir gut geht!

    glg ela

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  3. Ach mein liebes Lieschen, das hört sich so positiv an!! Ich wünsch Dir das IHR das lange so bewahren könnt!! Und immer schöne Brücken bauen ;o))!
    LG Gaby

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