Mittwoch, 8. Juni 2011

Auf und nieder, immer wieder

Die letzten gar zu scheußlichen Untiefen habe ich mit meinem Tagebuch ausgelotet. Das war einfach zuviel Sturm, zuviel Tiefgang. Zu wenig Zeit und Ruhe, um vor dem Rechner sitzen zu können. Denn entweder, ich war nicht hier, oder ich war nicht alleine hier.

Und nun versuche ich mal wieder meine ersten Schritte auf neuem Terrain.

Auf der Suche nach dem Glück. Muss es das Große Ganze sein, oder sind es die kleinen Momente, die man eigentlich viel zu schnell übersieht, so aus versehen?

Wie ist das bei euch? Was ist für euch Glück? Wie oft seid ihr glücklich, so von Herzen?

Eure Lieselotte, die immernoch dem Großen Ganzen hinterherjagt und sich so langsam fragt, ob das nicht alles etwas too much ist.

Kommentare:

  1. Ich habe mich schon gefragt, wo Du bist.
    Muss Dir morgen unbedingt mailen, viele neue Erkenntnisse - auch zu Deinem Thema.

    Deine Tini

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  2. ich würde sagen die kleinen dinge sind es für mich, aber wenn das große ganze drumherum nicht stimmt....dann finde ich es schwierig die kleinen dinge zu sehen. was mich am glücklichsten macht ist eindeutig meine kleine familie. wenn ich meine jungs mit meinem mann zusammen seh geht mir das herz auf ....und das ist was mir auch über tage hilft an denen ich mit mir zu kämpfen hab....

    liebste grüße!

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  3. Naja, meine Antwort liest Du ja oft genug. Mal sind es die großen Dinge, die für mich urgut sind. Aber gerade in anstrengenden, nervigen Zeiten hilft es mir sehr mich jeden abend, oder wenns ganz schlimm kommt auch in der Mittagspause zu zwingen nur zu überlegen welche schönen Momente ich hatte. Das Urgute halt. ;)

    Und was ich dabei auch bemerkt habe ist, dass es manchmal im Verhältnis nur Kleinigkeiten sind oder wenige DInge, die einem ein schlechtes Gefühl für den ganzen Tag geben, obwohl die überwiegende Zeit alles gut war. . .

    Manchmal hilft es mir auch meine Erwartungen dahingehend zu überprüfen, ob es tatsächlich meine Erwartungen sind, oder Ideale, die die Gesellschaft, Bücher weiß der Geier was, als erstrebenswert erachten. Und zu schauen, ob ich eigentlich diesen Dingen "hinterherjage" - was frustrierend ist, weil man sie entweder nicht erreichen kann oder wenn man sie erreicht, sie einen nicht befriedigen - oder ob ich Dinge erreichen will, die mich weiterbringen und mich zufrieden machen. . .

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